Posttraumatische Belastungsstörung
- ICD-10-Code
- F43.1
Ein Ereignis ist vorbei, und trotzdem fühlt sich manches in Dir noch immer bedroht. Vielleicht tauchen Erinnerungen plötzlich auf, Dein Schlaf ist unruhig oder Du bist ständig auf der Hut. Nach einer traumatischen Erfahrung kann das Leben fremd geworden sein. Du musst dafür weder die richtigen Worte haben noch Dich dafür rechtfertigen, wie Du reagierst.
Wenn das Erlebte nicht zur Ruhe kommt
Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung können sich Erinnerungen aufdrängen, als würde etwas erneut geschehen. Albträume, starke Wachsamkeit und das Vermeiden von Erinnerungen oder bestimmten Situationen sind weitere mögliche Merkmale. Manche Menschen erleben auch innere Taubheit oder ziehen sich zurück.
Nicht jede Belastung nach einem schlimmen Erlebnis ist eine PTBS. Entscheidend sind die Art der Erfahrung, die Beschwerden und ihr Verlauf. Eine fachliche Einschätzung hilft, das einzuordnen, ohne Deine persönliche Geschichte auf eine Diagnose zu reduzieren.
Sicherheit und passende Unterstützung
Bei einer PTBS ist eine qualifizierte, traumaspezifische psychotherapeutische Behandlung wichtig. Ein erster Kontakt darf der Orientierung dienen: Welche Unterstützung ist jetzt nötig, und wer ist dafür fachlich passend? Du musst belastende Erlebnisse dabei nicht ungefragt ausführlich schildern.
Welche Schritte möglich sind, sollte gemeinsam und mit Rücksicht auf Deine aktuelle Belastung geklärt werden. Du darfst Fragen stellen und Grenzen benennen.
Ein erstes Gespräch in meiner Praxis in Kassel
Wenn Du Dir zunächst Orientierung wünschst, kannst Du eine unverbindliche telefonische Erstberatung mit mir vereinbaren. Gemeinsam klären wir, ob mein Angebot zu Deinem Anliegen passt oder welche andere fachliche Anlaufstelle sinnvoll ist.
Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine persönliche medizinische oder psychotherapeutische Abklärung.
ICD-10-Einordnung
Übergeordnete Diagnose
F43 – Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen