Anhaltende affektive Störungen
- ICD-10-Code
- F34
Manchmal ist es kein klarer Einbruch, sondern ein Gefühl, das schon lange mitläuft. Vielleicht kennst Du eine beständige Schwere, wenig Zuversicht oder ein Auf und Ab, das Dich verunsichert. Wenn solche Erfahrungen zum vertrauten Hintergrund des Lebens geworden sind, kann es schwer sein, sie überhaupt als Belastung ernst zu nehmen.
F34 ist ein Oberbegriff
Unter anhaltenden affektiven Störungen werden unterschiedliche länger bestehende Veränderungen der Stimmung zusammengefasst. Dazu gehören die Dysthymie und die Zyklothymie. Der Begriff beschreibt deshalb nicht nur eine einzige Form von Beschwerden.
Bei einer Dysthymie steht eine länger anhaltende depressive Verstimmung im Vordergrund. Bei einer Zyklothymie wechseln sich Phasen gedrückter und leicht gehobener Stimmung ab. Auch wenn einzelne Phasen weniger stark ausgeprägt sind, kann ihre Dauer oder ihr Wechsel sehr belasten.
Die eigene Erfahrung ernst nehmen
Der Gedanke „So bin ich eben“ kann verständlich sein, muss aber nicht das letzte Wort bleiben. Eine fachliche Einschätzung kann helfen, den Verlauf genauer zu verstehen und passende Unterstützung zu finden. Wichtig ist dabei auch, Phasen mit auffällig verändertem Antrieb, Schlaf oder gehobener Stimmung anzusprechen.
Du darfst Dir Raum für die Frage nehmen, wie Du Dich tatsächlich fühlst – unabhängig davon, wie lange Du schon damit lebst.
Ein erstes Gespräch in meiner Praxis in Kassel
Wenn Du Dir zunächst Orientierung wünschst, kannst Du eine unverbindliche telefonische Erstberatung mit mir vereinbaren. Gemeinsam klären wir, ob mein Angebot zu Deinem Anliegen passt oder welche andere fachliche Anlaufstelle sinnvoll ist.
Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine persönliche medizinische oder psychotherapeutische Abklärung.